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Meine Wege führten mich am Samstag nach Halle. Ich folgte spontan der Einladung einer Freundin/ Illustratorin, die ihren Master an der Burg Giebichenstein in Halle absolvierte. Sie stellte ihr Abschlussarbeit in den Galerieräumen in der Barfüßerstrasse 13 aus. Was sage ich da „stellte“? Sie stellt immer noch aus. Bis Mittwoch, 10 – 18 Uhr. Wenn ihr in Halle und Umgebung seid, schaut unbedingt vorbei. Es sind wirklich wunderbare Arbeiten. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier zu sehen.
Allerdings dürft ihr euch die wunderbare Art dieser tollen Frau nicht entgehen lassen. Lasst euch erklären was hinter ihrer Abschlussarbeit steckt.

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Die Blumen lenken zum Glück von den ollen Tretern ab. 😉

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Hey, wir waren doch nie weg!

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Ich bin geplättet. Ich habe gerade einen Film eines Mädchens „Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte – Severen Suzuki“ gesehen, welches auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992(!!!) spricht.
Ich konnte meine Gefühle ehrlich gesagt nicht zurück halten. Warum auch? Es ist einfach unfassbar wahr was dieses 12-jährige Mädchen vor so vielen erwachsenen, gestandenen und einflussreichen Menschen sagt. Ich bin schwer beeindruckt.
Was mich allerdings auch sooo sehr beeindruckt, ist das es sich im Jahr 1992 abgespielt hat. 1992 das sind 21 Jahre. Was ist seit dem passiert? Und selbst im Jahr 1992 war dieses Thema kein Neuland. Doch kommen wir zur Vernunft? Gibt es Gesetze die der Umwelt und uns Menschen die in dieser Welt leben zu gute kommen? Ewig wird hin und her diskutiert und abgewägt und am Ende doch wieder auf den Profit geschaut.
Schaut es euch bitte an und sagt euch immer: selbst wenn ihr nur einen kleinen Schritt unternehmt, dann sind diese kleinen Schritte von jedem von euch ein riesiger in der Gesamtansicht.

Image: Pinterest

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Am Wochendende (Das vorletzte. Ich bin leider im Moment etwas hinterher.) waren ein paar meiner Freund und ich segeln. Waaaaahnsinn. Das war wirklich ein wunderbares Erlebnis. Segel rechts, Segel links, das Seil ziehen, das Seil wieder los lassen und das andere Seil ziehen (wie immer das auch heißen mag). Aber es hat auf alle Fälle echt Eindruck bei mir hinterlassen und ich habe überlget meinen Segelschein zu machen. Ich muss mir mal die Lehrbücher meiner Freundin zu Gemüte führen. Das ist ja doch kein leichter Klacks. Aber es war einfach so trauhaft schön auf dem Wannensee zu schippern. Wie schön wäre es, wenn ich das Komando über so ein Bötchen hätte! Felix sitz hinten im Boot und liest seine Bücher und ich (mit Kapitänsmütze) sitze vorn und habe das Kommando. ;o)

Ahoi.

querflieger

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Das Arbeitsleben hält uns gefangen.

Was ist da gerade nur los mit mir?

 Sollte es das wirklich schon gewesen sein? Montag bis Freitag von Morgens bis Abends auf Arbeit vor dem Rechner? Ich liebe das was ich mache. Aber soll sich jetzt jeder Tag so abspielen wie die letzten Monate. Bis zu meiner Rente? Nein, das will ich nicht. Durch die heutige Zeit wird es eh nicht dazu kommen. Wie schnell tritt eine Veränderung ein. Wie schnell steht man ohne Job da. Man sollte dankbar sein. Aber nicht unterwürfig der Arbeit gegenüber. Es kommt mir immer wieder in den Kopf: Was will ich vom Leben? Was macht mich glücklich? Ich stelle immer mehr fest: ich will mein eigener Herr sein. Ich will das Leben anpacken und selber eintscheiden. Läuft das alles dann also auf ein Freelanceleben hinaus? Bin ich dafür bereit? Werde ich je dafür bereit sein? Kann ich das hier in Berlin überhaupt durchziehen? Oder wäre einfach nur ein Jobwechsel die Lösung? Ich bin glücklich auf Arbeit. Habe nette Kollegen um mich herum. Die Atmosphere stimmt. Aber ich bin frisch nach dem Studium zu diesem Job (Junior Media Designer & Art Direktor) gekommen. Irgendwann fängt man an darüber nach zu denken wie es weitergeht. Vielleicht spielt da diese Zahl die mir (trotz das ich es nicht wahr haben möchte das ich darüber nachdenke) immer wieder im Kopf herum schwebt keine kleine Rolle. 2014 werde ich 30. ich fühle mich noch nicht wie 30. Ich werde meistens 5 Jahre jünger geschätzt. Genauso wie ich mich fühle. Aber ist es heut zu Tage nicht egal? 25, 27, 30! Die Zeiten haben sich so verschoben und wir leben ganz sicher nicht mehr so wie vor 20-30 Jahren. Aber nichts desto trotz schwebt da diese Zahl. Die mich mit riesigen Augen durchbohrt und mich fragt: Was hast du eigentlich schon erreicht? Ist es das du willst? Ist dieser Punkt an dem du stehst wirklich der Punkt an dem du stehen willst? Ich glaube ich verarsche mich in den letzten Monaten selber ziemlich gut. Ich habe wirklich das Gefühl gewisse Dinge erreichen zu müssen bis oder wenn diese Zahl da ist. Anderer Seit´s sage ich mir (wie so viele): es ist nur eine Zahl und die kann dir einfach nicht vorschreiben was du zu tun und zu lassen hast. Ach, ich könnte hier noch soooo viel mehr schreiben. Aber dann würde ich mich im Kreis drehen. Das Für und Wieder Abwegen und ein Entschluss wäre immer hoch nicht da.

Deshalb mache ich hier einen Punkt.

Aber wie geht es euch mit eurer derzeitigen Lebenssituation? Gefällt euch was ihr macht? Wo wollt ihr hin? Was würdet ihr ändern? Ich will alles wissen?

 So, ich hol mal tief Luft, denke an die guten Seiten im Leben und daran das man  auch auf das stolz sein sollte, was man bis hier geschafft hat. Jeder hat am Ende sein eigenes Tempo. 😉

 

Das Bild ist entstanden, als ich nach Florenz geflogen bin.

 

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FLORENZ (Teil 1) – 3 Tage. Es ist jetzt nun schon eine Weile her, als ich in Florenz war. Doch die Bilder will ich euch nicht vorenthalten. Freitag Mittag stiegen wir in den Flieger. Ich bin schon ewig nicht mehr geflogen. Deshalb spielte auch in meinem Magen ein kleines Orchester, als der Motor startete. Aber alles halb so schlimm. Knappe 1 1/2 Stunden später sind wir auch schon in Pisa gelandet. Dann noch schnell in den Bus und nach Florenz gedüst. Dort angekommen wurden wir auch gleich abgeholt. Wir sind durch die Stadt zu unserem Aparment gelaufen und ich bin fast zerflossen. Diese Hitze. Der Wahnsinn. Wie halten die Menschen es dort unten nur mit so einer Hitze aus? Und es ist ja noch nicht einmal Hochsommer gewesen. Puh.

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Wir  haben unsere Sachen abgelegt und sind in die Stadt gegangen um uns gleich einmal ein wenig Kultur um die Augen zu schlagen. Schnell den Arno überquert, vorbei an den Uffizien und schon waren wir bei der Kopie des David´s (das Original zu sehen, hätte uns Stunden des Anstehens beschert). Danach sind wir noch etwas durch die Stadt geschländert, haben uns den Dom angeschaut und waren auf der Suche nach einem leckeren Eis (IL GILATO DI FILO). Wenn nicht sogar DEM leckersten Eis.

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Am 1. Abend dann, sind wir auf einen nahegelegenen Hügel (für Erzgebirgler ist es wirklich nur ein Hügel) gewandert um die Stadt von oben zu sehen. Eine wahnsinns Aussicht. Die sich leider mit der Kamera nicht einfangen liese. Ein Bild würde dem nicht gerecht werden. Es war einfach wunderbar. Die warme Sommerluft, Menschen überall, und Wein trinkend auf einer Mauer sitzend und einfach nur der Stadt beim leben zusehen.

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Prost. Aperol Spritz. Warum? Weil ichs kann. 😉
Wir nahmen unsere Getränke und gingen einfach raus auf die lebhaften Strassen. Der Abend war warm und die Stimmung gut.

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Am Freitag war Midsommar und den feierten wir. Die kürzeste Nacht im Jahr. Das muss gefeiert werden. Das taten wir am Hackeschen Markt und zwar mit vielen anderen Menschen. Im Internet war ausgeschrieben, das man sich Blumenkränze flechten kann. Doch wir kamen leider zu spät. Alle Blumen und jedes Gestrüpp war schon in den Haaren der anderen (nach einer Stunde waren 10 Eimer voller Blumen ratze fatze leer gefegt). Aber das hielt uns natürlich nicht ab und wir machten uns auf die Suche. Wir schauten an jeder Ecke, an jedem Baum, ja wir suchten sogar im Kaisers nach Blumen. Mit einer kleinen aber vollkommen ausreichender Menge an duftendem Grünzeug machten wir uns zurück und flechteten uns was schönes fürs Haar. Da ja Arbeit bekanntlich Hunger macht, hofften wir zumindestens noch etwas zu Essen zu bekommen. … es gab lecker Fisch auf Knäckbrot. mmmmhhhh. Dazu einen Weisswein und der Abend war perfekt.

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Am Samstag wollten wir zum Bernsteinsee aufbrechen (Achtung es gibt zwei. Ich meine den, der oberhalb Hennigsdorf liegt) und Wakeboarden fahren gehen. Keine Frage, das haben wir auch getan. Wir sind bis Endhaltestelle Hennigsdorf gefahren und von dort aus noch einmal 30 min mit dem Fahrrad zum Bernsteinsee. Es hat sich wirklich vollends gelohnt. Das Wetter war top, das Wasser war perfekt, liebe Freunde waren dabei und der Körper sieht jetzt auch wieder gestählert aus. 😉 hehe. Nach all der Anstrenung ging es wieder in die Stadt und wir beschlossen „ganz schnell“ homemade Pasta zu machen. hahaha, ganz schnell. Aber dafür war es ein echt leckeres Erlebnis. Ich möchte jetzt auch so einen Pastamaker.

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… und am Sonntag ging es in die Rummelsburger Bucht. Wir liesen uns treiben und fuhren mit unseren Rädern durch die Gegend. Unserem eigentlichen Ziel konnten wir nicht folgen, also machten wir das was uns so spontan vor die Füße fiel. Wir schauten in einer „Nostalgie-Kantine“ auf einem alten Funkgelände vorbei und aßen selbstgemachten Kartoffelsalat und lecker Schnitzel im Gras, liesen uns später die Sonne auf den Bauch scheinen und dösten. Irgendwann ging es dann weiter mit der Fähre ans andere Ufer und wir erkundeten ein wenig die andere Seite. Irgendwann hat es dann gereicht und wir sind wieder zurück nach Hause gefahren. Der Tag war lang genug und der Hintern schmerzte schmerzlich. Auch heute noch. uuuhhhh.