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Das Arbeitsleben hält uns gefangen.

Was ist da gerade nur los mit mir?

 Sollte es das wirklich schon gewesen sein? Montag bis Freitag von Morgens bis Abends auf Arbeit vor dem Rechner? Ich liebe das was ich mache. Aber soll sich jetzt jeder Tag so abspielen wie die letzten Monate. Bis zu meiner Rente? Nein, das will ich nicht. Durch die heutige Zeit wird es eh nicht dazu kommen. Wie schnell tritt eine Veränderung ein. Wie schnell steht man ohne Job da. Man sollte dankbar sein. Aber nicht unterwürfig der Arbeit gegenüber. Es kommt mir immer wieder in den Kopf: Was will ich vom Leben? Was macht mich glücklich? Ich stelle immer mehr fest: ich will mein eigener Herr sein. Ich will das Leben anpacken und selber eintscheiden. Läuft das alles dann also auf ein Freelanceleben hinaus? Bin ich dafür bereit? Werde ich je dafür bereit sein? Kann ich das hier in Berlin überhaupt durchziehen? Oder wäre einfach nur ein Jobwechsel die Lösung? Ich bin glücklich auf Arbeit. Habe nette Kollegen um mich herum. Die Atmosphere stimmt. Aber ich bin frisch nach dem Studium zu diesem Job (Junior Media Designer & Art Direktor) gekommen. Irgendwann fängt man an darüber nach zu denken wie es weitergeht. Vielleicht spielt da diese Zahl die mir (trotz das ich es nicht wahr haben möchte das ich darüber nachdenke) immer wieder im Kopf herum schwebt keine kleine Rolle. 2014 werde ich 30. ich fühle mich noch nicht wie 30. Ich werde meistens 5 Jahre jünger geschätzt. Genauso wie ich mich fühle. Aber ist es heut zu Tage nicht egal? 25, 27, 30! Die Zeiten haben sich so verschoben und wir leben ganz sicher nicht mehr so wie vor 20-30 Jahren. Aber nichts desto trotz schwebt da diese Zahl. Die mich mit riesigen Augen durchbohrt und mich fragt: Was hast du eigentlich schon erreicht? Ist es das du willst? Ist dieser Punkt an dem du stehst wirklich der Punkt an dem du stehen willst? Ich glaube ich verarsche mich in den letzten Monaten selber ziemlich gut. Ich habe wirklich das Gefühl gewisse Dinge erreichen zu müssen bis oder wenn diese Zahl da ist. Anderer Seit´s sage ich mir (wie so viele): es ist nur eine Zahl und die kann dir einfach nicht vorschreiben was du zu tun und zu lassen hast. Ach, ich könnte hier noch soooo viel mehr schreiben. Aber dann würde ich mich im Kreis drehen. Das Für und Wieder Abwegen und ein Entschluss wäre immer hoch nicht da.

Deshalb mache ich hier einen Punkt.

Aber wie geht es euch mit eurer derzeitigen Lebenssituation? Gefällt euch was ihr macht? Wo wollt ihr hin? Was würdet ihr ändern? Ich will alles wissen?

 So, ich hol mal tief Luft, denke an die guten Seiten im Leben und daran das man  auch auf das stolz sein sollte, was man bis hier geschafft hat. Jeder hat am Ende sein eigenes Tempo. 😉

 

Das Bild ist entstanden, als ich nach Florenz geflogen bin.

 

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